Zirkulärer Wohnungsbau (WOL)
Auf dem nördlichen Teil des Güterbahnhofs entsteht ein neues Quartier in Basel: Wolf Areal. Der erste Eindruck vor Ort ist überwältigend: man ist umgeben von Strassen, Geleisen, alles ist laut und schnell und bewegt sich in verschiedene Richtungen. Es sind Kontraste zwischen laut und leise, dicht und leer, Wunsch und Realität... Es sind diese Gegenüberstellungen, die uns interessieren. Aus diesem chaotischen Umfeld kann auch viel Potenzial geschöpft werden. Der Kopfbau MF05 mit den, an der Fassade sofort erkennbaren wiederverwendeten Bauteile, scheut keine Repetition und gliedert sich in diesen imposanten Kontext ein. Wir sind von der Fassade ausgegangen, weil Sie das Haus nach aussen abbildet, und die Grundrisse sich in ein solches Raster gut einfügen lassen.
Im überhohen Erdgeschoss sind gemeinschaftliche Nutzungen vorgesehen, darunter eine Küche mit Aufenthaltsbereich und eine Waschküche für die BewohnerInnen. Auf Strassenseite (Norden) zur St.Jakobsstrasse hin, haben wir ein identitätsstiftende Bauteil (Nr.3) verwendet um Arkaden anzudeuten. Auf der Hofseite sind es Wintergärten, die für die gemeinsamen Aktivitäten am Rande des Hofes dienen. Es könnten zB. Pflanzen im Winter nach innen transportiert werden und Co-Working im Grünen stattfinden. In den oberen Geschossen befinden sich die Wohnungen, welche über die zwei innenliegenden Treppenhäusern an den Brandwänden erschlossen sind, sowie über ein Laubengang im Norden. Der Stützenabstand an der Fassade beträgt 1.875m. Die effiziente Erschliessung ermöglicht es mehr Wohnfläche zu generieren. Im Süden sind die Balkone platziert. Sowohl die selbstragende Laubengangkonstruktion, als auch die Balkone sind aus Re-Use Bauteilen gedacht. Es sind mehrheitlich I und C-Träger.
Die 8 Wohngeschosse könnten von Norden nach Süden durchgehende Wohnungsgrundrisse haben, in verschiedenen Variationen. Flexibilität und unterschiedliche Wohnformen sollen möglich sein. Wir könnten uns studentisches Wohnen gut vorstellen, weil junge Erwachsene sich die Räume gerne aneignen und mit neuen Wohnformen experimentieren (s.Film) Preisgünstiges Wohnen und die Nähe zum Bahnhof wären ebenfalls attraktiv. Da der Laubengang nicht innerhalb der thermischen Hülle ist, sehen wir dort grosses Potenzial an Einsparung. Es ist auch eine Begrünung entlang der Träger an der Fassade möglich. Diese kühlt im Sommer und bildet ein zusätzlicher Filter zum Lärm.
In einem weiteren Prozess könnten wir uns vorstellen folgende Themen zu vertiefen:
- den Schall zu streuen mit konstruktiven erfinderischen Massnahmen an der Fassade. Man könnte zum Beispiel Absorber verwenden in Dachabschlüsse, gerillte Oberflächen, etc... und so den Strassenlärm noch besser filtern.
- die Sonnenenergie mittels thermischer Kollektoren in Wärme für Warmwasser und eventuell für die Raumheizung zu nutzen. Mittels Photovoltaikmodulen auf dem Dach die Sonnenenergie auch zur Stromproduktion nutzen.
- die Energieverluste zu minimieren, die freien Energiegewinne zu nutzen und den Restheizenergiebedarf möglichst mit "erneuerbarer Energie" zu decken. Dabei denken wir insbesondere an Transmissionswärmeverluste über die Gebäudehülle. Deshalb sind die vorgeschlagenen Re-Use Fenster zB. bis anhin nur für den Wintergarten gedacht, und nicht für die thermische Hülle. Falls ja, müssten Sie ertüchtigt werden.
- Wärmebrücken sind unbedingt zu vermeiden.
- ein gute Luftqualität garantieren.
Auf dem nördlichen Teil des Güterbahnhofs entsteht ein neues Quartier in Basel: Wolf Areal. Der erste Eindruck vor Ort ist überwältigend: man ist umgeben von Strassen, Geleisen, alles ist laut und schnell und bewegt sich in verschiedene Richtungen. Es sind Kontraste zwischen laut und leise, dicht und leer, Wunsch und Realität... Es sind diese Gegenüberstellungen, die uns interessieren. Aus diesem chaotischen Umfeld kann auch viel Potenzial geschöpft werden. Der Kopfbau MF05 mit den, an der Fassade sofort erkennbaren wiederverwendeten Bauteile, scheut keine Repetition und gliedert sich in diesen imposanten Kontext ein. Wir sind von der Fassade ausgegangen, weil Sie das Haus nach aussen abbildet, und die Grundrisse sich in ein solches Raster gut einfügen lassen.
Im überhohen Erdgeschoss sind gemeinschaftliche Nutzungen vorgesehen, darunter eine Küche mit Aufenthaltsbereich und eine Waschküche für die BewohnerInnen. Auf Strassenseite (Norden) zur St.Jakobsstrasse hin, haben wir ein identitätsstiftende Bauteil (Nr.3) verwendet um Arkaden anzudeuten. Auf der Hofseite sind es Wintergärten, die für die gemeinsamen Aktivitäten am Rande des Hofes dienen. Es könnten zB. Pflanzen im Winter nach innen transportiert werden und Co-Working im Grünen stattfinden. In den oberen Geschossen befinden sich die Wohnungen, welche über die zwei innenliegenden Treppenhäusern an den Brandwänden erschlossen sind, sowie über ein Laubengang im Norden. Der Stützenabstand an der Fassade beträgt 1.875m. Die effiziente Erschliessung ermöglicht es mehr Wohnfläche zu generieren. Im Süden sind die Balkone platziert. Sowohl die selbstragende Laubengangkonstruktion, als auch die Balkone sind aus Re-Use Bauteilen gedacht. Es sind mehrheitlich I und C-Träger.
Die 8 Wohngeschosse könnten von Norden nach Süden durchgehende Wohnungsgrundrisse haben, in verschiedenen Variationen. Flexibilität und unterschiedliche Wohnformen sollen möglich sein. Wir könnten uns studentisches Wohnen gut vorstellen, weil junge Erwachsene sich die Räume gerne aneignen und mit neuen Wohnformen experimentieren (s.Film) Preisgünstiges Wohnen und die Nähe zum Bahnhof wären ebenfalls attraktiv. Da der Laubengang nicht innerhalb der thermischen Hülle ist, sehen wir dort grosses Potenzial an Einsparung. Es ist auch eine Begrünung entlang der Träger an der Fassade möglich. Diese kühlt im Sommer und bildet ein zusätzlicher Filter zum Lärm.
In einem weiteren Prozess könnten wir uns vorstellen folgende Themen zu vertiefen:
- den Schall zu streuen mit konstruktiven erfinderischen Massnahmen an der Fassade. Man könnte zum Beispiel Absorber verwenden in Dachabschlüsse, gerillte Oberflächen, etc... und so den Strassenlärm noch besser filtern.
- die Sonnenenergie mittels thermischer Kollektoren in Wärme für Warmwasser und eventuell für die Raumheizung zu nutzen. Mittels Photovoltaikmodulen auf dem Dach die Sonnenenergie auch zur Stromproduktion nutzen.
- die Energieverluste zu minimieren, die freien Energiegewinne zu nutzen und den Restheizenergiebedarf möglichst mit "erneuerbarer Energie" zu decken. Dabei denken wir insbesondere an Transmissionswärmeverluste über die Gebäudehülle. Deshalb sind die vorgeschlagenen Re-Use Fenster zB. bis anhin nur für den Wintergarten gedacht, und nicht für die thermische Hülle. Falls ja, müssten Sie ertüchtigt werden.
- Wärmebrücken sind unbedingt zu vermeiden.
- ein gute Luftqualität garantieren.