Camille Schneider

Zirkulärer Wohnungsbau (WOL)

Zeitrahmen: 2025/2025
Bauherr: Wolf Areal
Nutzung: Offener Ideenwettbewerb
Status: abgeschlossen
Projektbeteiligte: Camille Schneider Architektin dipl. FHNW EPFL Marita Daoud MSc Architektur KIT

Zirkulärer Wohnungsbau (WOL)

Zeitrahmen: 2025/2025
Bauherr: Wolf Areal
Nutzung: Offener Ideenwettbewerb
Status: abgeschlossen
Projektbeteiligte: Camille Schneider Architektin dipl. FHNW EPFL Marita Daoud MSc Architektur KIT

Auf dem nördlichen Teil des Güterbahnhofs entsteht ein neues Quartier in Basel: Wolf Areal. Der erste Eindruck vor Ort ist überwältigend: man ist umgeben von Strassen, Geleisen, alles ist laut und schnell und bewegt sich in verschiedene Richtungen. Es sind Kontraste zwischen laut und leise, dicht und leer, Wunsch und Realität... Es sind diese Gegenüberstellungen, die uns interessieren. Aus diesem chaotischen Umfeld kann auch viel Potenzial geschöpft werden. Der Kopfbau MF05 mit den, an der Fassade sofort erkennbaren wiederverwendeten Bauteile, scheut keine Repetition und gliedert sich in diesen imposanten Kontext ein. Wir sind von der Fassade ausgegangen, weil Sie das Haus nach aussen abbildet, und die Grundrisse sich in ein solches Raster gut einfügen lassen.

Im überhohen Erdgeschoss sind gemeinschaftliche Nutzungen vorgesehen, darunter eine Küche mit Aufenthaltsbereich und eine Waschküche für die BewohnerInnen. Auf Strassenseite (Norden) zur St.Jakobsstrasse hin, haben wir ein identitätsstiftende Bauteil (Nr.3) verwendet um Arkaden anzudeuten. Auf der Hofseite sind es Wintergärten, die für die gemeinsamen Aktivitäten am Rande des Hofes dienen. Es könnten zB. Pflanzen im Winter nach innen transportiert werden und Co-Working im Grünen stattfinden. In den oberen Geschossen befinden sich die Wohnungen, welche über die zwei innenliegenden Treppenhäusern an den Brandwänden erschlossen sind, sowie über ein Laubengang im Norden. Der Stützenabstand an der Fassade beträgt 1.875m. Die effiziente Erschliessung ermöglicht es mehr Wohnfläche zu generieren. Im Süden sind die Balkone platziert. Sowohl die selbstragende Laubengangkonstruktion, als auch die Balkone sind aus Re-Use Bauteilen gedacht. Es sind mehrheitlich I und C-Träger.

Die 8 Wohngeschosse könnten von Norden nach Süden durchgehende Wohnungsgrundrisse haben, in verschiedenen Variationen. Flexibilität und unterschiedliche Wohnformen sollen möglich sein. Wir könnten uns studentisches Wohnen gut vorstellen, weil junge Erwachsene sich die Räume gerne aneignen und mit neuen Wohnformen experimentieren (s.Film) Preisgünstiges Wohnen und die Nähe zum Bahnhof wären ebenfalls attraktiv. Da der Laubengang nicht innerhalb der thermischen Hülle ist, sehen wir dort grosses Potenzial an Einsparung. Es ist auch eine Begrünung entlang der Träger an der Fassade möglich. Diese kühlt im Sommer und bildet ein zusätzlicher Filter zum Lärm.

In einem weiteren Prozess könnten wir uns vorstellen folgende Themen zu vertiefen:

- den Schall zu streuen mit konstruktiven erfinderischen Massnahmen an der Fassade. Man könnte zum Beispiel Absorber verwenden in Dachabschlüsse, gerillte Oberflächen, etc... und so den Strassenlärm noch besser filtern.

- die Sonnenenergie mittels thermischer Kollektoren in Wärme für Warmwasser und eventuell für die Raumheizung zu nutzen. Mittels Photovoltaikmodulen auf dem Dach die Sonnenenergie auch zur Stromproduktion nutzen.

- die Energieverluste zu minimieren, die freien Energiegewinne zu nutzen und den Restheizenergiebedarf möglichst mit "erneuerbarer Energie" zu decken. Dabei denken wir insbesondere an Transmissionswärmeverluste über die Gebäudehülle. Deshalb sind die vorgeschlagenen Re-Use Fenster zB. bis anhin nur für den Wintergarten gedacht, und nicht für die thermische Hülle. Falls ja, müssten Sie ertüchtigt werden.

- Wärmebrücken sind unbedingt zu vermeiden.

- ein gute Luftqualität garantieren.

Auf dem nördlichen Teil des Güterbahnhofs entsteht ein neues Quartier in Basel: Wolf Areal. Der erste Eindruck vor Ort ist überwältigend: man ist umgeben von Strassen, Geleisen, alles ist laut und schnell und bewegt sich in verschiedene Richtungen. Es sind Kontraste zwischen laut und leise, dicht und leer, Wunsch und Realität... Es sind diese Gegenüberstellungen, die uns interessieren. Aus diesem chaotischen Umfeld kann auch viel Potenzial geschöpft werden. Der Kopfbau MF05 mit den, an der Fassade sofort erkennbaren wiederverwendeten Bauteile, scheut keine Repetition und gliedert sich in diesen imposanten Kontext ein. Wir sind von der Fassade ausgegangen, weil Sie das Haus nach aussen abbildet, und die Grundrisse sich in ein solches Raster gut einfügen lassen.

Im überhohen Erdgeschoss sind gemeinschaftliche Nutzungen vorgesehen, darunter eine Küche mit Aufenthaltsbereich und eine Waschküche für die BewohnerInnen. Auf Strassenseite (Norden) zur St.Jakobsstrasse hin, haben wir ein identitätsstiftende Bauteil (Nr.3) verwendet um Arkaden anzudeuten. Auf der Hofseite sind es Wintergärten, die für die gemeinsamen Aktivitäten am Rande des Hofes dienen. Es könnten zB. Pflanzen im Winter nach innen transportiert werden und Co-Working im Grünen stattfinden. In den oberen Geschossen befinden sich die Wohnungen, welche über die zwei innenliegenden Treppenhäusern an den Brandwänden erschlossen sind, sowie über ein Laubengang im Norden. Der Stützenabstand an der Fassade beträgt 1.875m. Die effiziente Erschliessung ermöglicht es mehr Wohnfläche zu generieren. Im Süden sind die Balkone platziert. Sowohl die selbstragende Laubengangkonstruktion, als auch die Balkone sind aus Re-Use Bauteilen gedacht. Es sind mehrheitlich I und C-Träger.

Die 8 Wohngeschosse könnten von Norden nach Süden durchgehende Wohnungsgrundrisse haben, in verschiedenen Variationen. Flexibilität und unterschiedliche Wohnformen sollen möglich sein. Wir könnten uns studentisches Wohnen gut vorstellen, weil junge Erwachsene sich die Räume gerne aneignen und mit neuen Wohnformen experimentieren (s.Film) Preisgünstiges Wohnen und die Nähe zum Bahnhof wären ebenfalls attraktiv. Da der Laubengang nicht innerhalb der thermischen Hülle ist, sehen wir dort grosses Potenzial an Einsparung. Es ist auch eine Begrünung entlang der Träger an der Fassade möglich. Diese kühlt im Sommer und bildet ein zusätzlicher Filter zum Lärm.

In einem weiteren Prozess könnten wir uns vorstellen folgende Themen zu vertiefen:

- den Schall zu streuen mit konstruktiven erfinderischen Massnahmen an der Fassade. Man könnte zum Beispiel Absorber verwenden in Dachabschlüsse, gerillte Oberflächen, etc... und so den Strassenlärm noch besser filtern.

- die Sonnenenergie mittels thermischer Kollektoren in Wärme für Warmwasser und eventuell für die Raumheizung zu nutzen. Mittels Photovoltaikmodulen auf dem Dach die Sonnenenergie auch zur Stromproduktion nutzen.

- die Energieverluste zu minimieren, die freien Energiegewinne zu nutzen und den Restheizenergiebedarf möglichst mit "erneuerbarer Energie" zu decken. Dabei denken wir insbesondere an Transmissionswärmeverluste über die Gebäudehülle. Deshalb sind die vorgeschlagenen Re-Use Fenster zB. bis anhin nur für den Wintergarten gedacht, und nicht für die thermische Hülle. Falls ja, müssten Sie ertüchtigt werden.

- Wärmebrücken sind unbedingt zu vermeiden.

- ein gute Luftqualität garantieren.

Zirkulärer Wohnungsbau (WOL)

Ofen (BUT)

Zeitrahmen: 2024/2024
Bauherr: privat
Nutzung: Wohnen
Projektbeteiligte: Camille Schneider; Emmanuel Schneider (Ecobâtir Alsace)

Ofen (BUT)

Zeitrahmen: 2024/2024
Bauherr: privat
Nutzung: Wohnen
Projektbeteiligte: Camille Schneider; Emmanuel Schneider (Ecobâtir Alsace)

Ofen (BUT)

Umbau Küche und Bad

Zeitrahmen: 2023/2023
Nutzung: Wohnen
Status: Ausgeführt
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektur und Bauleitung) Siegin GmbH (Abbruch/ Baumeisterarbeiten/ Gipserarbeiten/ Plattenarbeiten) Morisset + Partner (Elektro) Rosenmund (Sanitär) Baier (Malerarbeiten) Felix Fluri (Schreinerarbeiten) Samuel Bramley (Fotografie)

Umbau Küche und Bad

Zeitrahmen: 2023/2023
Nutzung: Wohnen
Status: Ausgeführt
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektur und Bauleitung) Siegin GmbH (Abbruch/ Baumeisterarbeiten/ Gipserarbeiten/ Plattenarbeiten) Morisset + Partner (Elektro) Rosenmund (Sanitär) Baier (Malerarbeiten) Felix Fluri (Schreinerarbeiten) Samuel Bramley (Fotografie)

Bei diesem kleinen Umbau wurden die Küche und das Bad entsprechend dem Wunsch der Bauherrschaft umgebaut. Die Wohnung ist eine Altbauwohnung, welche einem «Baugartnerhaus» gehört. Die Baumgartnerhäuser sind eine Basler Besonderheit aus der Zeit von 1926 bis 1938.

Aufgrund eines vorgängigen Umbaus, welcher dem ursprünglichen Zustand nicht mehr entsprach und nicht vollständig zufriedenstellend war, wurden die alten Installationen entfernt und die Bodenbeläge abgebrochen. Die neue Küche und das Regal sind Schreinerarbeiten, die Möbel im Bad wurden ebenso nach Mass gefertigt. Die Badarmaturen wurden auf Wunsch der Bauherrschaft in einem klassischen Stil gewählt.

Bei diesem kleinen Umbau wurden die Küche und das Bad entsprechend dem Wunsch der Bauherrschaft umgebaut. Die Wohnung ist eine Altbauwohnung, welche einem «Baugartnerhaus» gehört. Die Baumgartnerhäuser sind eine Basler Besonderheit aus der Zeit von 1926 bis 1938.

Aufgrund eines vorgängigen Umbaus, welcher dem ursprünglichen Zustand nicht mehr entsprach und nicht vollständig zufriedenstellend war, wurden die alten Installationen entfernt und die Bodenbeläge abgebrochen. Die neue Küche und das Regal sind Schreinerarbeiten, die Möbel im Bad wurden ebenso nach Mass gefertigt. Die Badarmaturen wurden auf Wunsch der Bauherrschaft in einem klassischen Stil gewählt.

Umbau Küche und Bad

Rustico (RUS)

Zeitrahmen: 2022
Bauherr: privat
Nutzung: Ferienwohnen
Status: Vorstudie
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektin) Rosa Schlindwein (Architektin)

Rustico (RUS)

Zeitrahmen: 2022
Bauherr: privat
Nutzung: Ferienwohnen
Status: Vorstudie
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektin) Rosa Schlindwein (Architektin)

Die Diskussion um die Umwandlung von alten Ställen und Heuschobern «Rustici» — in Ferienhäuser im Tessin dauert schon lange. Um im Kanton Tessin ausserhalb der Bauzone ein Rustico in ein Ferienhaus umnutzen zu dürfen, müssen aktuell verschiedene administrative und baurechtliche Schritte vorangehen. Die untersuchte Siedlung sticht durch Ihre qualitative Lage am Hang inmitten einer unberührten Landschaft hervor. Die traditionell für die Konstruktion dieser Bauten verwendeten Materialien und Techniken sind ein einmaliges Gut. Die Studie untersucht das Potenzial eines zukünftigen professionellen und kreativen Erforschens, Studieren und Sanieren der Rustici, ohne deren kulturellen Werte zu negieren.

Die Diskussion um die Umwandlung von alten Ställen und Heuschobern «Rustici» — in Ferienhäuser im Tessin dauert schon lange. Um im Kanton Tessin ausserhalb der Bauzone ein Rustico in ein Ferienhaus umnutzen zu dürfen, müssen aktuell verschiedene administrative und baurechtliche Schritte vorangehen. Die untersuchte Siedlung sticht durch Ihre qualitative Lage am Hang inmitten einer unberührten Landschaft hervor. Die traditionell für die Konstruktion dieser Bauten verwendeten Materialien und Techniken sind ein einmaliges Gut. Die Studie untersucht das Potenzial eines zukünftigen professionellen und kreativen Erforschens, Studieren und Sanieren der Rustici, ohne deren kulturellen Werte zu negieren.

Rustico (RUS)

Bierbrauerei (LKB)

Zeitrahmen: 2022
Bauherr: Landskroner Bräu
Nutzung: Brauerei
Status: Vorprojekt
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektin)

Bierbrauerei (LKB)

Zeitrahmen: 2022
Bauherr: Landskroner Bräu
Nutzung: Brauerei
Status: Vorprojekt
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektin)

Landskroner Bräu ist eine aufstrebende Craft Bier Brauerei, von Dominik Neff und Raphael Stöckli gegründet. Was zunächst als kleiner Brauverein am Landskronweg begann, entwickelte sich zu einer respektablen Kleinstbrauerei, welche sich in der Region einen Namen machen konnte. Das Team wurde durch Luca Siciliano und Thomas Haas ergänzt und die Brauerei weiterentwickelt. Im Herbst 2022 werden die neuen Räumlichkeiten bezogen. Der industrielle und identätsprägende Charakter der Halle bleibt unangetastet. Es werden lediglich Massnahmen an Boden und Haustechnik für einen optimalen Betrieb umgesetzt.

Link Brauerei: https://www.landskroner.ch/

Landskroner Bräu ist eine aufstrebende Craft Bier Brauerei, von Dominik Neff und Raphael Stöckli gegründet. Was zunächst als kleiner Brauverein am Landskronweg begann, entwickelte sich zu einer respektablen Kleinstbrauerei, welche sich in der Region einen Namen machen konnte. Das Team wurde durch Luca Siciliano und Thomas Haas ergänzt und die Brauerei weiterentwickelt. Im Herbst 2022 werden die neuen Räumlichkeiten bezogen. Der industrielle und identätsprägende Charakter der Halle bleibt unangetastet. Es werden lediglich Massnahmen an Boden und Haustechnik für einen optimalen Betrieb umgesetzt.

Link Brauerei: https://www.landskroner.ch/

Bierbrauerei (LKB)

Collège des Parcs (NEP)

Zeitrahmen: 2020
Bauherr: Ville de Neuchâtel
Nutzung: Schule
Status: Wettbewerb im offenen Verfahren
Projektbeteiligte: Delphine Kohler (Architektin) Tobias Hasler (Holzbauingenieur) Camille Schneider (Architektin)

Collège des Parcs (NEP)

Zeitrahmen: 2020
Bauherr: Ville de Neuchâtel
Nutzung: Schule
Status: Wettbewerb im offenen Verfahren
Projektbeteiligte: Delphine Kohler (Architektin) Tobias Hasler (Holzbauingenieur) Camille Schneider (Architektin)

Die neuen Sporthallen werden unter dem Pausenhof des bestehenden Schulgebäudes untergebracht. Auf dem Platz treten drei gebaute Elemente in Erscheinung. Das Gebäude ist auf zwei Ebenen organisiert, sodass die Schulkinder nur wenige Treppenstufen überwinden müssen. Die primäre Tragstruktur verläuft parallel zu den Längsseiten der Turnhallenflügel, so dass die Längsfassade, die durch Öffnungen gekennzeichnet ist, statisch nicht belastet wird. Die Schulerweiterung wurde an der nördlichen Fluchtlinie positioniert, um so viel Platz wie möglich zwischen dem neuen Gebäude und dem bestehenden «Collège» zu schaffen. Das Projekt verbindet eine Gebäudehülle von sehr guter Qualität mit einer lokalen und erneuerbaren Verwendung von Baumaterialien. Die Geometrie des Gebäudes begünstigt zudem einen minimalen Energieaufwand. Die von geometrischen Formen durchbrochenen Paneele verleihen dem Gebäude ein spielerisches und fröhliches Aussehen und geben sofort Auskunft über seine Funktion.

Die neuen Sporthallen werden unter dem Pausenhof des bestehenden Schulgebäudes untergebracht. Auf dem Platz treten drei gebaute Elemente in Erscheinung. Das Gebäude ist auf zwei Ebenen organisiert, sodass die Schulkinder nur wenige Treppenstufen überwinden müssen. Die primäre Tragstruktur verläuft parallel zu den Längsseiten der Turnhallenflügel, so dass die Längsfassade, die durch Öffnungen gekennzeichnet ist, statisch nicht belastet wird. Die Schulerweiterung wurde an der nördlichen Fluchtlinie positioniert, um so viel Platz wie möglich zwischen dem neuen Gebäude und dem bestehenden «Collège» zu schaffen. Das Projekt verbindet eine Gebäudehülle von sehr guter Qualität mit einer lokalen und erneuerbaren Verwendung von Baumaterialien. Die Geometrie des Gebäudes begünstigt zudem einen minimalen Energieaufwand. Die von geometrischen Formen durchbrochenen Paneele verleihen dem Gebäude ein spielerisches und fröhliches Aussehen und geben sofort Auskunft über seine Funktion.

Collège des Parcs (NEP)

(Un-)geschminkt (BUG)

Zeitrahmen: 2017
Status: Diplomarbeit «(Un-)geschminkt»
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektin) Stefanie Wettstein (Kunsthistorikerin; Dr. phil. I Leiterin Haus der Farbe)

(Un-)geschminkt (BUG)

Zeitrahmen: 2017
Status: Diplomarbeit «(Un-)geschminkt»
Projektbeteiligte: Camille Schneider (Architektin) Stefanie Wettstein (Kunsthistorikerin; Dr. phil. I Leiterin Haus der Farbe)

Die Stadt Basel gehört zu den wichtigsten historischen Grossstädten der Schweiz. Wie an jedem Ort oder Region in der Schweiz haben sich in der Baukultur Regionalismen durchgesetzt, welche dem jeweiligen Ort ein unverkennbares Gesicht verleihen. Achtet man sich in diesem Zusammenhang auf die Farbkultur, kommen einem sofort spezifische Farben für Basel in den Sinn: Sandsteinrot, weiss gekalkte Fassaden, grüne Fensterläden, hölzerne Haustüren, usw... Bei den sogenannten geschminkten Bauten kommt die Farbgebung von einem additiven Material, wie z.B. einem gefärbten Putz. Während bei den «ungeschminkten» Bauten das Zusammenspiel der Materialien in ihrer natürlichen Farbgebung den Ausdruck des Gebäudes prägt.

Die Stadt Basel gehört zu den wichtigsten historischen Grossstädten der Schweiz. Wie an jedem Ort oder Region in der Schweiz haben sich in der Baukultur Regionalismen durchgesetzt, welche dem jeweiligen Ort ein unverkennbares Gesicht verleihen. Achtet man sich in diesem Zusammenhang auf die Farbkultur, kommen einem sofort spezifische Farben für Basel in den Sinn: Sandsteinrot, weiss gekalkte Fassaden, grüne Fensterläden, hölzerne Haustüren, usw... Bei den sogenannten geschminkten Bauten kommt die Farbgebung von einem additiven Material, wie z.B. einem gefärbten Putz. Während bei den «ungeschminkten» Bauten das Zusammenspiel der Materialien in ihrer natürlichen Farbgebung den Ausdruck des Gebäudes prägt.

(Un-)geschminkt (BUG)

Kindergarten Samba Dia (SAD)

Zeitrahmen: 2019/2024
Bauherr: privat
Nutzung: Kindergarten
Status: In Ausführung
Projektbeteiligte: Marc Held (Architekt) Fadlo Dagher (Architekt) Angèle Keserwany (Architektin) Noémie Allenbach (Architektin) Arthur Perbet (Architekt) Constanza Temboury (Architektin) Elena Tomana (Architektin) Andreas Fragos (Architekt) Hoda Kassatly (Ethnologin) Rana Antonios (Architektin) Camille Schneider (Architektin)

Kindergarten Samba Dia (SAD)

Zeitrahmen: 2019/2024
Bauherr: privat
Nutzung: Kindergarten
Status: In Ausführung
Projektbeteiligte: Marc Held (Architekt) Fadlo Dagher (Architekt) Angèle Keserwany (Architektin) Noémie Allenbach (Architektin) Arthur Perbet (Architekt) Constanza Temboury (Architektin) Elena Tomana (Architektin) Andreas Fragos (Architekt) Hoda Kassatly (Ethnologin) Rana Antonios (Architektin) Camille Schneider (Architektin)

Das Dorf Samba Dia in der Region Sine Saloum im Senegal braucht dringend einen Kindergarten. Mit Hilfe des Direktors der Grundschule, Herrn Ousseynou Gueye, wurde die Studie den verschiedenen zuständigen Behörden zur Genehmigung vorgelegt: dem Bürgermeister und dem Gemeinderat. Es fehlt nur noch die letzte Zustimmung des Bildungsministeriums. Wenn alle finanziellen Mittel in Kürze zusammenkommen, könnten die Bauarbeiten bereits im Herbst 2022 beginnen und in weniger als 18 Monaten abgeschlossen sein. Architekt Marc Held wird die Bauarbeiten an dem Gebäude kontinuierlich leiten. Die weiteren Mitglieder werden ihn einzeln oder in Gruppen bei seiner Arbeit unterstützen.

Baujournal: Samba Dia

Das Dorf Samba Dia in der Region Sine Saloum im Senegal braucht dringend einen Kindergarten. Mit Hilfe des Direktors der Grundschule, Herrn Ousseynou Gueye, wurde die Studie den verschiedenen zuständigen Behörden zur Genehmigung vorgelegt: dem Bürgermeister und dem Gemeinderat. Es fehlt nur noch die letzte Zustimmung des Bildungsministeriums. Wenn alle finanziellen Mittel in Kürze zusammenkommen, könnten die Bauarbeiten bereits im Herbst 2022 beginnen und in weniger als 18 Monaten abgeschlossen sein. Architekt Marc Held wird die Bauarbeiten an dem Gebäude kontinuierlich leiten. Die weiteren Mitglieder werden ihn einzeln oder in Gruppen bei seiner Arbeit unterstützen.

Baujournal: Samba Dia

Kindergarten Samba Dia (SAD)

Wohnen im Alter (KÜS)

Zeitrahmen: 2022
Bauherr: Gemeinde Küsnacht
Nutzung: Betreutes Alterswohnen
Status: Wettbewerb im offenen Verfahren
Projektbeteiligte: Karine Grand (Landschaftsarchitektin) Werner Abplanalp (Kostenplaner) Camille Schneider (Architektin) Dirk Noy (Akustik) Christian Rutschmann (Rendering)

Wohnen im Alter (KÜS)

Zeitrahmen: 2022
Bauherr: Gemeinde Küsnacht
Nutzung: Betreutes Alterswohnen
Status: Wettbewerb im offenen Verfahren
Projektbeteiligte: Karine Grand (Landschaftsarchitektin) Werner Abplanalp (Kostenplaner) Camille Schneider (Architektin) Dirk Noy (Akustik) Christian Rutschmann (Rendering)

Wenn man durch Küsnacht spaziert, entdeckt man ganz unterschiedliche Quartiere. Mal urban, mal elegant, immer grün und gepflegt. Die erhöhte Lage mit Panoramablick auf das Tal ist eine der Hauptqualitäten dieser Umgebung. Der Blick auf das neue Gebäude ist auch aus der Ferne möglich und stellt ein Potenzial dar, es als Orientierungspunkt zu entwickeln. Die Gemeinde Küsnacht richtet ihr Angebot für ältere Menschen zunehmend auf den Wunsch aus, so lange wie möglich selbstständig zu leben. Das vorgesehene Grundstück befindet sich in der Zone für öffentliche Gebäude und das Haus ist entsprechend dimensioniert. Es fügt sich in einen Grüngürtel ein und lässt natürliche Belüftung zu.

Der Neubau soll aus der Ferne schnell erkennbar sein, sich aber gleichzeitig gut in die Umgebung einfügen. Dies wird in Form von drei Volumen erreicht, die sich über die Baumkronen erstrecken. Sie sind durch zwei Sockelgeschosse miteinander verbunden, die die Beziehungen auf Straßenniveau sicherstellen und einen optimalen Betrieb ermöglichen. Die Materialität stellt sicher, dass das neue Gebäude die in der Nähe befindlichen Ein- und Mehrfamilienhäuser nicht erdrückt. In der näheren Umgebung wurde ebenfalls ein Haus von der Architektin Lux Guyer gebaut, das Haus Obere Schiedhalde. Die Materialwahl und die Farbstrategien in dem hier vorgeschlagenen Gebäude sind stark von den Grundsätzen der Architektin inspiriert.

Im Erdgeschoss könnte man beispielsweise eine Farbwelt vorfinden, die mit dem Garten harmoniert: Sanfte Flieder- und Rosatöne stehen neben grüner Erde und kräftigem Grün. In den Wohnräumen im Obergeschoss würde die Palette um Orange, Hellgrün, Gelb, Schwarz und Blau erweitert, was zu einem weniger homogenen und sequentielleren Raum- und Farberlebnis führen würde. Diese Sequenzen könnten auch für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft wahrnehmbar sein.

Auch die Küchen sind auf diese Weise gestaltet: Als visuell durchlässiger Raum ermöglichen sie einerseits die Wahrnehmung der gesamten Tiefe des Hauses, andererseits können die Bewohner so ihr Bedürfnis nach Privatsphäre selbst regulieren und die Terrassentüren zum Flur hin offen lassen.

Holz ermöglicht zudem schnelle Baumethoden im Sinne einer sehr hohen Wirtschaftlichkeit, eines langlebigen Materials und einer guten Akustik. Die Fenster sind so platziert, dass sie den Innenräumen und Fassaden dienen. Auch wenn sie Ausblicke ermöglichen, zeigen sie nicht einen gewissen Teil des Außenraums, sondern lassen in erster Linie Licht in die Räume und unterstützen so den malerischen Aspekt der Farbstrategie.

Die hochwertigeren Wohnungen befinden sich in den Sockelgeschossen, wo die Raumhöhe größer und die Verbindung zum Garten stärker ist. Aber auch die Wohnungen in den oberen Stockwerken haben ihre Stärken: Sie sind nach zwei Seiten ausgerichtet und haben einen attraktiven Ausblick.

Wenn man durch Küsnacht spaziert, entdeckt man ganz unterschiedliche Quartiere. Mal urban, mal elegant, immer grün und gepflegt. Die erhöhte Lage mit Panoramablick auf das Tal ist eine der Hauptqualitäten dieser Umgebung. Der Blick auf das neue Gebäude ist auch aus der Ferne möglich und stellt ein Potenzial dar, es als Orientierungspunkt zu entwickeln. Die Gemeinde Küsnacht richtet ihr Angebot für ältere Menschen zunehmend auf den Wunsch aus, so lange wie möglich selbstständig zu leben. Das vorgesehene Grundstück befindet sich in der Zone für öffentliche Gebäude und das Haus ist entsprechend dimensioniert. Es fügt sich in einen Grüngürtel ein und lässt natürliche Belüftung zu.

Der Neubau soll aus der Ferne schnell erkennbar sein, sich aber gleichzeitig gut in die Umgebung einfügen. Dies wird in Form von drei Volumen erreicht, die sich über die Baumkronen erstrecken. Sie sind durch zwei Sockelgeschosse miteinander verbunden, die die Beziehungen auf Straßenniveau sicherstellen und einen optimalen Betrieb ermöglichen. Die Materialität stellt sicher, dass das neue Gebäude die in der Nähe befindlichen Ein- und Mehrfamilienhäuser nicht erdrückt. In der näheren Umgebung wurde ebenfalls ein Haus von der Architektin Lux Guyer gebaut, das Haus Obere Schiedhalde. Die Materialwahl und die Farbstrategien in dem hier vorgeschlagenen Gebäude sind stark von den Grundsätzen der Architektin inspiriert.

Im Erdgeschoss könnte man beispielsweise eine Farbwelt vorfinden, die mit dem Garten harmoniert: Sanfte Flieder- und Rosatöne stehen neben grüner Erde und kräftigem Grün. In den Wohnräumen im Obergeschoss würde die Palette um Orange, Hellgrün, Gelb, Schwarz und Blau erweitert, was zu einem weniger homogenen und sequentielleren Raum- und Farberlebnis führen würde. Diese Sequenzen könnten auch für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft wahrnehmbar sein.

Auch die Küchen sind auf diese Weise gestaltet: Als visuell durchlässiger Raum ermöglichen sie einerseits die Wahrnehmung der gesamten Tiefe des Hauses, andererseits können die Bewohner so ihr Bedürfnis nach Privatsphäre selbst regulieren und die Terrassentüren zum Flur hin offen lassen.

Holz ermöglicht zudem schnelle Baumethoden im Sinne einer sehr hohen Wirtschaftlichkeit, eines langlebigen Materials und einer guten Akustik. Die Fenster sind so platziert, dass sie den Innenräumen und Fassaden dienen. Auch wenn sie Ausblicke ermöglichen, zeigen sie nicht einen gewissen Teil des Außenraums, sondern lassen in erster Linie Licht in die Räume und unterstützen so den malerischen Aspekt der Farbstrategie.

Die hochwertigeren Wohnungen befinden sich in den Sockelgeschossen, wo die Raumhöhe größer und die Verbindung zum Garten stärker ist. Aber auch die Wohnungen in den oberen Stockwerken haben ihre Stärken: Sie sind nach zwei Seiten ausgerichtet und haben einen attraktiven Ausblick.

Wohnen im Alter (KÜS)

Glockenturm (CLO)

Zeitrahmen: 2024/2024
Bauherr: Istituto internazionale di architettura
Nutzung: Installation
Status: Wettbewerb
Projektbeteiligte: Grégoire Guex-Crosier (Illustration) Camille Schneider (Architektur)

Glockenturm (CLO)

Zeitrahmen: 2024/2024
Bauherr: Istituto internazionale di architettura
Nutzung: Installation
Status: Wettbewerb
Projektbeteiligte: Grégoire Guex-Crosier (Illustration) Camille Schneider (Architektur)

Die Biennale svizzera del territorio 2024, die vom Istituto Internazionale di Architettura in Lugano organisiert wird, lancierte einen Aufruf zum Thema "Zurück in die Zukunft" und stellte in diesem Zusammenhang die Frage "Wann begannen wir, uns selbst zu verlieren, wo haben wir uns verlaufen?" Die 5. Ausgabe der Biennale svizzera del territorio ist ein Aufruf an die Phantasie. Ein Aufruf, die Zukunft zurückzufordern und gemeinsam Alternativen zur Entfaltung der Gegenwart zu entwerfen. Istituto Internazionale di Architettura – Centro per la Cultura del Territorio (i2a.ch)

Wir begannen, uns selbst zu verlieren... als wir nicht mehr in einfachen und traditionellen Herstellungsmethoden denken konnten. Die Verwendung zeitgenössischer Baumaterialien unterliegt den Labels, Normen und Standards von großen Industriekonzernen. Das Projekt untersucht das Potenzial von Stroh als Material für eine Fassade, die in der Lage ist auf die Energiekrise zu reagieren, ohne dabei dieser angestrengten Logistik zu unterliegen. Die Materialien stammen aus der Landwirtschaft, und wir wollen sie nicht umwandeln, sondern sie in ihrer reinsten Form verwenden.

Ein zusätzliches Element der Turminstallation, ist die Verwendung von Uhren als Warnsignal. Als Hinweis auf die dunkle Zukunft, die uns bevorsteht, wenn wir so weitermachen wie bisher, zeigt die Szene aus "Herr der Ringe" die Kräfte des Bösen, die angreifen. In dieser Geschichte fungieren die Feuer von Gondor als verbindendes Kommunikationssystem. Wir wollen in den Köpfen der Bevölkerung "eine Glocke läuten" und sie zusammenbringen. Wir rufen zum Handeln auf, mit dem Vorschlag eine 8,10m hohe Turminstallation im Park der Villa Saroli aufzustellen. Es ist ein primitiver Wecker, zu dem die Menschen kommen und gemeinsam riesige Glocken läuten können, als Ritual, um die vergehende Zeit und die dringende Notwendigkeit zu symbolisieren diese Zeiten zu bewältigen. Die Struktur ist aus Holz, mit Verkleidungen aus Stroh und einem Mörtel aus Lehm und Stroh.

Die Biennale svizzera del territorio 2024, die vom Istituto Internazionale di Architettura in Lugano organisiert wird, lancierte einen Aufruf zum Thema "Zurück in die Zukunft" und stellte in diesem Zusammenhang die Frage "Wann begannen wir, uns selbst zu verlieren, wo haben wir uns verlaufen?" Die 5. Ausgabe der Biennale svizzera del territorio ist ein Aufruf an die Phantasie. Ein Aufruf, die Zukunft zurückzufordern und gemeinsam Alternativen zur Entfaltung der Gegenwart zu entwerfen. Istituto Internazionale di Architettura – Centro per la Cultura del Territorio (i2a.ch)

Wir begannen, uns selbst zu verlieren... als wir nicht mehr in einfachen und traditionellen Herstellungsmethoden denken konnten. Die Verwendung zeitgenössischer Baumaterialien unterliegt den Labels, Normen und Standards von großen Industriekonzernen. Das Projekt untersucht das Potenzial von Stroh als Material für eine Fassade, die in der Lage ist auf die Energiekrise zu reagieren, ohne dabei dieser angestrengten Logistik zu unterliegen. Die Materialien stammen aus der Landwirtschaft, und wir wollen sie nicht umwandeln, sondern sie in ihrer reinsten Form verwenden.

Ein zusätzliches Element der Turminstallation, ist die Verwendung von Uhren als Warnsignal. Als Hinweis auf die dunkle Zukunft, die uns bevorsteht, wenn wir so weitermachen wie bisher, zeigt die Szene aus "Herr der Ringe" die Kräfte des Bösen, die angreifen. In dieser Geschichte fungieren die Feuer von Gondor als verbindendes Kommunikationssystem. Wir wollen in den Köpfen der Bevölkerung "eine Glocke läuten" und sie zusammenbringen. Wir rufen zum Handeln auf, mit dem Vorschlag eine 8,10m hohe Turminstallation im Park der Villa Saroli aufzustellen. Es ist ein primitiver Wecker, zu dem die Menschen kommen und gemeinsam riesige Glocken läuten können, als Ritual, um die vergehende Zeit und die dringende Notwendigkeit zu symbolisieren diese Zeiten zu bewältigen. Die Struktur ist aus Holz, mit Verkleidungen aus Stroh und einem Mörtel aus Lehm und Stroh.

Glockenturm (CLO)

Tränenblech (UPK)

Zeitrahmen: 2023/2024
Bauherr: Universitäre Psychiatrische Klinik Basel
Nutzung: Skulptur
Status: Offener zweistufiger Wettbewerb; 1.Stufe
Projektbeteiligte: Camille Schneider

Tränenblech (UPK)

Zeitrahmen: 2023/2024
Bauherr: Universitäre Psychiatrische Klinik Basel
Nutzung: Skulptur
Status: Offener zweistufiger Wettbewerb; 1.Stufe
Projektbeteiligte: Camille Schneider

Zum 15-jährigen Jubiläum der Zentralen Aufnahme der UPK Basel soll auf dem Vorplatz der Zentralen Aufnahme eine Skulptur angeschafft werden. Das "Tränenblech" ein Stahlblech, welches in der Architektur sehr oft benutzt wird, hat seinen Namen von den eingewalzten Erhebungen im Blech – diese sehen von der Form her aus wie Tränen. Der Haupteinsatzzweck von Tränenblech liegt darin, dass sich Menschen auf einem Tränenblech deutlich besser bewegen können als zB. auf glatten Blechoberflächen. Sie rutschen nicht aus, wenn das Blech nass wird. In meinem Vorschlag für die Skulptur wird das Material zu einer hohen, elegant erscheinende Säule geformt. Sie steht als Solitär und ist von weitem erkennbar. Die filigrane Form ist unüblich für das industriell gefertigte Material und bei näherem Betrachten erkennt man auch ein dafür entwickeltes, poetisches Tränenmotiv. Das Blech wird am Boden in einer fliessenden, organischen Form weitergeführt, sodass die Besucher darauf laufen können.

Zum 15-jährigen Jubiläum der Zentralen Aufnahme der UPK Basel soll auf dem Vorplatz der Zentralen Aufnahme eine Skulptur angeschafft werden. Das "Tränenblech" ein Stahlblech, welches in der Architektur sehr oft benutzt wird, hat seinen Namen von den eingewalzten Erhebungen im Blech – diese sehen von der Form her aus wie Tränen. Der Haupteinsatzzweck von Tränenblech liegt darin, dass sich Menschen auf einem Tränenblech deutlich besser bewegen können als zB. auf glatten Blechoberflächen. Sie rutschen nicht aus, wenn das Blech nass wird. In meinem Vorschlag für die Skulptur wird das Material zu einer hohen, elegant erscheinende Säule geformt. Sie steht als Solitär und ist von weitem erkennbar. Die filigrane Form ist unüblich für das industriell gefertigte Material und bei näherem Betrachten erkennt man auch ein dafür entwickeltes, poetisches Tränenmotiv. Das Blech wird am Boden in einer fliessenden, organischen Form weitergeführt, sodass die Besucher darauf laufen können.

Tränenblech (UPK)

Musikpavillon (TAA)

Zeitrahmen: 2017/2017
Nutzung: Musikpavillon
Status: gebaut
Projektbeteiligte: Rana Antonios (Architektin) Yara Bissani (Studentin in Architektur) Haidar Chehadé (Maurer) Hala Habache (Redaktorin) Nassim Hijazi (Architekt) Ibrahim el Ibrahim (Manoeuvre) Nayef Izzo dit Hohod (Maurer) Angèle Keserwany (Architektin) Adnan el Khodor (Polier) Ali el Khodor (Manoeuvre) Issa el Khodor (Maurer) Majed el Khodor (Manoeuvre) Masa'ab el Khodor (Manoeuvre) Câline Matar (Studentin in Architektur) Yasmine el Majzoub (Architektin) George Naba' (Student in Architektur) Arthur Perbet (Architekt) Paul du Pré de Saint Maur (Student in Architektur) Augustin Prévot (Architekt) Camille Schneider (Architektin) Abadallah Zeaïter (Manoeuvre) Rachad Zeaïter (Manoeuvre) Saïd Zeaïter (Manoeuvre) Marc Held (Architekt) Fadlallah Dagher (Architekt Pierre Issa (Vereinsleitung Arcenciel) Houda Kassatly (Ethnologin) Gilles Perraudin (Architekt) Jean-Manuel Perraudin (Architekt) Emile Saadé (Chef d'équipe)

Musikpavillon (TAA)

Zeitrahmen: 2017/2017
Nutzung: Musikpavillon
Status: gebaut
Projektbeteiligte: Rana Antonios (Architektin) Yara Bissani (Studentin in Architektur) Haidar Chehadé (Maurer) Hala Habache (Redaktorin) Nassim Hijazi (Architekt) Ibrahim el Ibrahim (Manoeuvre) Nayef Izzo dit Hohod (Maurer) Angèle Keserwany (Architektin) Adnan el Khodor (Polier) Ali el Khodor (Manoeuvre) Issa el Khodor (Maurer) Majed el Khodor (Manoeuvre) Masa'ab el Khodor (Manoeuvre) Câline Matar (Studentin in Architektur) Yasmine el Majzoub (Architektin) George Naba' (Student in Architektur) Arthur Perbet (Architekt) Paul du Pré de Saint Maur (Student in Architektur) Augustin Prévot (Architekt) Camille Schneider (Architektin) Abadallah Zeaïter (Manoeuvre) Rachad Zeaïter (Manoeuvre) Saïd Zeaïter (Manoeuvre) Marc Held (Architekt) Fadlallah Dagher (Architekt Pierre Issa (Vereinsleitung Arcenciel) Houda Kassatly (Ethnologin) Gilles Perraudin (Architekt) Jean-Manuel Perraudin (Architekt) Emile Saadé (Chef d'équipe)

Taanayel (arabisch: تعنايل), ist ein Dorf im Bezirk Beqaa im Libanon.

Der Kiosk ist nach allen vier Seiten offen. Er bietet Raum für Darbietungen und gleichzeitig die Möglichkeit einer informellen, nicht geplanten Nutzung durch die Besucher.

Der Grundriss des Pavillons folgt einfachen Regeln (auf die die Handwerker jeder vernakulären Architektur zurückgreifen) und besteht aus quadratischen Modulen, die im Grundriss in einem Raster von 3 m Seitenlänge zusammengesetzt sind.

Während zwei Wochen waren alle Beteiligte zusammen auf der Baustelle um dieses Musikpavillon aufzubauen und die traditionellen Techniken anzuwenden.

Taanayel (arabisch: تعنايل), ist ein Dorf im Bezirk Beqaa im Libanon.

Der Kiosk ist nach allen vier Seiten offen. Er bietet Raum für Darbietungen und gleichzeitig die Möglichkeit einer informellen, nicht geplanten Nutzung durch die Besucher.

Der Grundriss des Pavillons folgt einfachen Regeln (auf die die Handwerker jeder vernakulären Architektur zurückgreifen) und besteht aus quadratischen Modulen, die im Grundriss in einem Raster von 3 m Seitenlänge zusammengesetzt sind.

Während zwei Wochen waren alle Beteiligte zusammen auf der Baustelle um dieses Musikpavillon aufzubauen und die traditionellen Techniken anzuwenden.

Musikpavillon (TAA)